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aus der Kolumne des Münchner Merkurs

Veröffentlicht am 08.09.2014

Maria G.: "Könnten Sie mir bitte eine Auskunft darüber geben, wie Sie die Geldanlage "Green Planet" - Teakholz-Anlage, (Frankfurt) beurteilen? Wie ist diese Anlage zu bewerten? Und was kann ich tun, um Auskunft zu bekommen?"

Antwort: Von einer Investition in diese Geldanlage muss ich Ihnen dringend abraten. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat nach eigenen Angaben ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Es besteht der Verdacht, dass mit der Anlage nicht alles korrekt abgelaufen ist. Ich kann Ihre Intention für diese Investition nachvollziehen. Holz als nachwachsender Rohstoff ist ökologisch sinnvoll und könnte auch bei ausreichender Laufzeit eine gute Rendite bringen. Allerdings sind solche Investitionsvorhaben meist als geschlossene Beteiligungen konzipiert. Das bedeutet für Sie leider auch volles Unternehmerrisiko. Sie können nicht kontrollieren, ob die Bäume schon gepflanzt sind, wie die Plantagen gepflegt werden und ob sie ausreichend gegen Verlust wegen Unwetter und Brand abgesichert sind. Sie müssen sich auf die schönen Prospekte und gegebenenfalls Gutachten verlassen. Ein sehr hohes Risiko. Dabei sind Investitionen in Sachwerte mit längerfristigen Anlagezeiträumen doch ganz einfach. Investieren Sie Ihr Kapital in ein Portfolio mit guten Aktienfonds. Da haben Sie eine kostengünstige Kapitalanlage, können jeden Tag nachschauen wie viel Geld Sie haben, können jederzeit darüber verfügen, haben eine gute Rendite so wie eine inflations- und insolvenzsichere Kapitalanlage. Natürlich schwanken Fonds. Aber das ist immer nur temporär und von der jeweiligen Marktlage abhängig. Langfristig gesehen relativieren sich diese Schwankungen. Bei der Auswahl der Fonds, die natürlich nicht einfach ist, sollten Sie sich nicht nur auf den Rat ihrer Bank verlassen, weil diese nämlich meistens nur Fonds ihrer Fondstöchter vermitteln.

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