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aus der Kolumne des Münchner Merkurs

Veröffentlicht am 09./10.08.2014

Anna P.: "Wir besitzen Anteile am Dreiländerfonds DLF 92/11 der Walter Fink KC Beteiligungs GmbH. Im Februar 2014 wurde die Umwandlung in die balandis real estate ag und die Umfirmierung der KC Verwaltungs GmbH in baldandis Verwaltungs GmbH vollzogen. Nun soll über eine Beschlussfassung die Gesellschaft zum 30.06.2014 aufgelöst werden. Dann werden folgende Optionen geprüft:

  1. Börsengang der balandis real estate ag
  2. Zusammenschluß der balandis reals estate ag mit einer bereits börstengelisteten Gesellschaft
  3. Verkauf der balandis real estate ag an einen Investor

Zudem hätten wir die Möglichkeit die Anteile per 30.06.14 zum Jahresende 2014 zu kündigen. Wir rechnen mit massiven Einbußen bis hin zum Totalverlust. Gibt es Erfahrungswerte aus ähnlichen Abwicklungen, welche Variante - kündigen oder warten auf die Auflösung - mehr Chancen auf Rückerstattung wenigstens eines Teiles unserer Beteiligung bietet?"

Antwort: Der Dreiländerfonds gehört zu einer der großen Kapitalvernichtungsorgien in Deutschland. Es gibt heute noch über 40.000 Anleger die immer noch hoffen wenigstens ihr eingezahltes Kapital oder Teile davon zurück zubekommen. Ob sich die geplanten Veränderungen der Gesellschaft positiv oder negativ für die Anleger auswirken wird, kann ihnen niemand voraussagen. Erfahrungen dazu gibt es auch nicht. Es kommt ganz darauf an, wie verantwortungsvoll die Gesellschaft mit dem Vermögen ihrer Anleger umgeht und ob wirklich der Wille besteht den Anlegern zu helfen. Fragen Sie nach, welchen Wert ihre Anteile heute noch haben und ab wann Sie mit positiven Erträgen rechnen können. Machen Sie davon Ihre Entscheidung abhängig. Es tut mir leid Ihnen keine bessere Antwort geben zu können. Einige Anleger konnten vor Gericht eine Rückabwicklung des Geschäftes durchsetzen. Aber dies dürfte jetzt nicht mehr möglich sein, da die Verjährungsfrist am 31.12.2011 abgelaufen ist.

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