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aus der Kolumne des Münchner Merkurs

Veröffentlicht am 29.08.2013

Franziska S.: "In einer Zeitschrift habe ich von vermögensverwaltenden Fonds (z. B. von Bert Flossbach, Edouard Carmignac u. a.) gelesen. Die Renditen sind enorm: 6,5 Prozent für 1 Jahr, 80 Prozent für 5 Jahre. Sind diese Fonds auch für Anlagen bis zu 20 000 Euro zu empfehlen?"

Antwort: Vermögensverwaltende Fonds sind in der Regel Misch- oder Dachfonds. Bisher wurden für diese Fonds vier Grundsätze definiert. Ein vermögensverwaltender Fonds darf in mehrere Anlageklassen investieren. Das heißt er kann gleichzeitig in Aktien, Anleihen, Fonds und sonstigen Finanzderivate investieren. Der Fonds muss als Basisinvestment geeignet sein und muss eine risikoadjustierte Rendite anstreben. Das bedeutet, dass er Risiko und Rendite in einer bestimmten Art miteinander ins Verhältnis setzen muss. Außerdem muss der Fonds frei von jeden Interessenkonflikten sein. Vermögensverwaltende Fonds haben den Vorteil, dass das Fondsmanagement, je nach Marktlage, die Anlageklassen wechseln kann. Z.B. den Aktienanteil stark verringern und die Anleihen erhöhen oder umgekehrt. Die Anzahl der vermögensverwaltenden Fonds hat sich in den letzten Jahren stark erhöht. Die Kapitalanlagegesellschaften Carmignac Gestion und Flossbach von Storch sind nur zwei von mehreren Fondsgesellschaften, die solche Fonds anbieten. Die von Ihnen genannten Renditen sind Durchschnittswerte, die in der Vergangenheit realisiert wurden. Vermögensverwaltende Fonds müssen sich ständig auf Marktveränderungen einstellen und durch kluges Handeln die richtigen Anlagen erwerben bzw. verkaufen. Trotz der Möglichkeiten die diese Fonds haben kommt es bei diesen Fonds auch nicht immer zu Gewinnen. Für Sie als Anleger ist es wichtig, dass Sie mindestens drei besser fünf Jahre oder mehr, Zeit für solche eine Anlage haben und das der Fonds vom Risiko her zu Ihnen und Ihrem bisherigen Vermögen passt. Sollten diese Anlagebedingungen bei Ihnen zutreffen, so können Sie 20.000 € in diese Fonds investieren. Zur besseren Diversifizierung, wäre es gut, Ihre Anlagesumme auf mehrere Fonds aufzuteilen.

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