Altersvorsorge


Investmentfonds


50plus


Riester-Rente


Rürup-Rente


Schichtenvergleich


Stop Loss für Investmentfonds


Versicherungen


Versicherungscheck


Leser Fragen-Experten Antworten


LESER FRAGEN - EXPERTEN ANTWORTEN

aus der Kolumne des Münchner Merkurs

Veröffentlicht am 16.05.2013

Hebrbert P.: "Meine Frau und ich besparen seit April 1992 einen Prämiensparvertrag mit monatlich ca.150 Euro. Bei Vertragsende nach 25 Jahren bekommen wir eine Prämie von 50% auf die selbst bezahlten Beträge. Nun erklärt mir die Sparkasse, dass davon noch 25% Abgeltungssteuer abgezogen werden. Meine Frage dazu: Ist diese Aussage richtig, oder handelt es sich hierbei um einen alten Vertrag mit Bestandsschutz?"

Antwort: Der Prämiensparvertrag Ihrer Sparkasse funktioniert wie folgt. Auf die jährlichen Sparbeiträge erhalten Sie nach dem ersten Jahr den vereinbarten Zins zuzüglich einer Prämie in gewisser Höhe. Zu Beginn des Sparvertrags liegt die Prämie bei ca. 3-4 %. Nach 25 Jahren, so wie bei ihnen, liegt die Prämie bei 50%. Das heißt, Sie erhalten auf Ihre Sparleistung von 1.800 € /Jahr eine Prämie von 900 €. Die Zinsen kommen auch noch hinzu. Seit 2009 unterliegen Kapitaleinkünfte der Abgeltungssteuer. Jedem Kapitalanleger steht ein Sparer-Pauschbetrag von 801 €/Jahr zu. Für Verheiratete 1602 €/Jahr. Wenn Ihre Kapitaleinkünfte höher sind, müssen Sie für den übersteigenden Anteil der Kapitaleinkünfte Abgeltungssteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag zahlen. Einen Bestandsschutz für alte Verträge hat der Gesetzgeber nicht vorgesehen.

Zurück zu Leser Fragen - Experten Antworten

Seitenanfang