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aus der Kolumne des Münchner Merkurs

Veröffentlicht am 19.01.2012

Helga M.:"Die Filiale der Südtiroler Sparkasse Bozen, in München, bietet einer Festgeldanlage mit 3,25 Prozent p.a., bei einem Mindestbetrag von 10.000 Euro. Die Bank ist dem italienischen Einlagensicherungsfonds angeschlossen mit bis zu 100.000 Euro. Doch was geschieht, falls Italien in eine Staatsinsolvenz eintreten muss? Gilt dann diese Sicherung noch?"

Antwort: Die Südtiroler Sparkasse ist dem italienischen Interbanken-Einlagensicherungsfonds (Fondo Interbancario di Tutela di Depositi - FITD) angeschlossen. Dieser ist keine staatliche Einrichtung, sondern eine von den Banken getragene Organisation. Eine staatliche Garantie gibt es nicht. Sollte es aufgrund der Eurokrise zu mehreren Bankenpleiten in Italien kommen, würde das dazu führen, dass die Einlagensicherung nicht ausreicht. Was passieren würde im Falle eines italienischen Staatsbankrottes liegt im Bereich der Spekulation. Es könnte sein, dass der EFSF Kapital zur Verfügung stellt, es könnte aber auch sein, dass Italien zur Vermeidung des Bankrotts seine Goldreserven verkauft. Vorhersagen kann das niemand. Warum legen Sie Ihr Kapital nicht in eine deutsche Institution an. Die Einlagensicherung ist zwar auch nicht staatlich sondern unter dem Bundesverband der Banken angesiedelt, aber Frau Merkel und Herr Steinbrück haben am 5.10.2008 allen deutschen Anlegern eine Garantie für ihre Geldanlagen gegeben.

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