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aus der Kolumne des Münchner Merkurs

Veröffentlicht am 29.09.2011

Hedi P.:"Ich habe folgendes Problem: als ich einen Fremdwährungskredit in Schweizer Franken (bei einer österreichischen Bank) abgeschlossen habe, war der Kurs in Euro/Franken noch 1,50. Nun könnte ich inzwischen einen Teil des Kredites tilgen. Wie schätzen Sie die Chancen für den Kurs ein, wenn der Franken an den Euro "angedockt" werden sollte (wie man jetzt mitunter hört)?"

Antwort: Ihre Frage wird von den Fakten überholt. Am 06.09.2011 beschloss die Schweizer Nationalbank den Höhenflug des Schweizer Franken vorerst zu stoppen. Für einen Euro soll es künftig nicht weniger als 1,20 Franken geben. Für Sie bedeutet das 20 % Differenz. Diese Differenz haben Sie bei den Zinszahlungen, bei der Tilgung und gegebenenfalls auch bei Ihren Sicherheiten zu tragen. Das heißt Sie müssen mehr Euro ausgeben um Ihre Zinsen zu bezahlen oder das Darlehen zu tilgen und müssen im schlechtesten Fall auch noch Ihre Sicherheiten erhöhen. Guter Rat ist hier schwer. Denn niemand weiß wie lange es die Schweizer Nationalbank schafft den Kurs auf diesem Niveau zu halten. Die Schweizer Wirtschaft wünscht sich einen Kurs von 1,35 denn für sie ist der starke Schweizer Franken nicht förderlich. Es besteht erhebliche Sorge, dass der Fremdenverkehr einbricht und der Warenexport darunter leidet. Welchen Kurs der Schweizer Franken in der Zukunft haben wird, hängt in hohem Maße davon wie sich die Problematik um Griechenland und den anderen verschuldeten Ländern innerhalb der EU entwickelt.

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