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aus der Kolumne des Münchner Merkurs

Veröffentlicht am 14.04.2011

Anita W.:"Ich habe unter dieser Rubrik einen Beitrag von Herrn Edgar Niklaus zu einer Geldanlage in US-Lebensversicherungen gelesen. Bei mir handelt es sich auch um eine Anlage gleicher Höhe, allerdings in den Bayernfonds BestLive I, Beteiligungs-Nr. 10007190, Anlagezeitpunkt 2005. Da es bis heute nicht zu den zugesicherten Ausschüttungen kam, dafür aber jährlich Steuerberatungskosten anfallen, mache ich mir ernsthaft Sorgen über meine diesbezügliche Geldanlage. Was kann ich unternehmen, um aus dieser Misere herauszukommen?"

Antwort: Bei dem Produkt handelt es sich um eine geschlossene Beteiligung in US-Risikolebensversicherungen. Der Fonds kauft gebrauchte Risikolebensversicherungen von schwer kranken Menschen. Der Kaufpreis für die Versicherung ist abhängig von zwei unabhängigen Gutachten über den Gesundheitszustand des Verkäufers. Das Risiko hat nur der Käufer. Denn wenn der Vorbesitzer aufgrund neuer Medikamente oder neuer Behandlungsmethoden länger lebt, ist die Rendite in Gefahr, denn die Beiträge sind über die ganze Laufzeit weiter zu zahlen. Der Bayernfonds Best Life 1 der Real I.S hat 68 Versicherungen in seinem Portfolio. Der Fonds wurde 2005 aufgelegt und hat in 2007 bisher die einzige Ausschüttung. In den Jahren 2008 und 2009 gab es keine Ausschüttungen. Ob es eine Ausschüttung für 2010 gibt ist noch nicht bekannt. Da die Prognosen der Gutachten nicht eingetroffen sind, kamen weniger Versicherungen zur Auszahlung. Diese reichten aber nicht um die Beiträge der andern Versicherungen zu zahlen. Aus diesem Grund wurde ein Darlehen dafür aufgenommen, welches bei den nächsten Ausschüttungen natürlich vorrangig bedient werden muss. Das Problem für Sie besteht darin, dass Sie eigentlich nichts unternehmen können, außer vielleicht ihre Anteile auf dem Zweitmarkt anzubieten.

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