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aus der Kolumne des Münchner Merkurs

Veröffentlicht am 17.05.2011

Edeltraud Z.:"Mein Vater hat 1998, 390 Stück Activest Europe Growth Inhaber-Anteile erworben (Kaufpreis 43.677,42 Euro, Kaufbeleg liegt vor) und diese Papiere einige Jahre im Banksafe und später in einem Depot verwahrt. Nach seinem Tod 2005 habe ich diese Papiere geerbt (heute; Pioneer Fds-Core Eur.Equites A) und die Bank bestätigte mir einen Wert zum Todestag über 27.354,68 Euro - auf diese Summe musste ich auch Erbschaftsteuer zahlen. Heute liegt der Kurswert bei 32.181 Euro. Wenn ich diese Papiere nun verkaufe, fällt dann Ertragssteuer an aus dem vollen Verkaufserlös oder aus der Differenz - sprich Verkaufserlös minus Wert am Todestag (Erbe) - oder aber fällt keine Besteuerung an, weil sich aus der Differenz zwischen Verkaufserlös und Anschaffungswert ein Minus ergibt?"

Antwort: Nach dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt sind nach meiner Kenntnis, keine weiteren Steuern bei Verkauf der Fondsanteile zu erwarten. Begründung: Die Fondsanteile waren vor dem Einführungsdatum der Abgeltungssteuer dem 1.1.2009 auf Ihrem Depot und gelten somit als abgeltungsteuerfreier Altbestand. Dies müssten Sie unter Umständen nachweisen. Auch die vor diesem Datum geltende Regelung 12 Monate Haltedauer der Fondsanteile ist eingehalten. Diese Antwort stellt keine rechtsverbindliche Antwort dar. Um eine solche Antwort zu erhalten, müssen Sie ihren Steuerberater fragen.

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