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aus der Kolumne des Münchner Merkurs

Veröffentlich am 09.09.2011

Jürgen S.:"Im Juli 2008 habe ich bei meiner Bank eine Stufenzinsanleihe (5-5,5%) über 60.000 Euro und einseitigem Kündigungsrecht durch den Emittenten abgeschlossen. Nun wurde mir die Anlage nach zwei Jahren gekündigt, Welche neue Anlage würden Sie mir empfehlen, wenn ich in drei Jahren monatlich 500 Euro monatlich entnehmen möchte?"

Antwort: Bis vor 2 Jahren hätte man hier getrost einen offenen Immobilienfonds nennen können. Doch seit der Pleite eines großen US-Immobilienfonds, kam es auch in Deutschland zu massiven Kapitalabflüssen aus den offenen Immobilienfonds, welche durch die negative Presse auch noch verstärkt wurden. Deshalb mussten zahlreiche offene Immobilienfonds die Rücknahme von Anteilen, mangels Liquidität, einstellen. Derzeit ist die Bundesregierung dabei neue gesetzliche Regelungen für offene Immobilienfonds zu erstellen. Wenn wir Glück haben, wird dies bis zum Jahresende auch geschehen. Sollten die gesetzlichen Regelungen günstig für die Anleger ausfallen, die sich nur ihre Rente mittels Auszahlplan aufbessern wollen, so wären offene Immobilienfonds wieder eine gute Alternative. Denn so schlecht, wie die Fonds derzeit hingestellt werden, sind sie nicht. Natürlich ist bei der Auswahl des Fonds große Sorgfalt angebracht. Eine weitere Alternative für Sie wäre der Kauf von Bundeswertpapiere.

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