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aus der Kolumne des Münchner Merkurs

Veröffentlicht am 20.08.2010

Johann F.: "Mir liegt ein Goldsparplan der Sutorbank aus Hamburg vor. Inwieweit ist so was sinnvoll und wie ist abgesichert, dass so eine Bank auch seriös arbeitet?"

Antwort: Wenn man sich die langfristige Wertsteigerung von Gold anschaut, stellt man fest, dass erst in den letzten 2 Jahren der Goldpreis, geschürt von Unsicherheit und Inflationsängsten, dramatisch über seine historische Höchstmarke von 1980 gestiegen ist. Am 21.1.1980 betrug der Kaufpreis für eine Feinunze Gold 588,76 EUR. Erst am 8.1.2008, wurde dieser Wert mit 593,53 EUR pro Feinunze Gold übertroffen. Dazwischen war der Goldpreis immer tiefer. Der aktuelle Goldpreis Stand 16.08.2010 beträgt 951,52 EUR pro Feinunze. Worauf ist diese enorme Wertsteigerung in nur 2,5 Jahren begründet? Sicherlich nicht durch die Knappheit des Edelmetalls. Beim Kapitalaufbau für die Altersvorsorge z.B. rechnet man mit Zeiträumen um die 30 Jahre. Wenn man für diesen Zeitraum das Gold mit internationalen Aktienfonds vergleicht, schneidet Gold eindeutig sehr schlecht ab. So hat der beste Fonds in diesem Zeitraum einen kumulierten Wertzuwachs von 1.786 % der schlechteste Fonds immerhin noch 238 %. Gold dagegen kommt über diesen Zeitraum nur auf 52 % das entspricht einer jährlicher Wertentwicklung von gerade mal 1,42 %. Die Sutorbank ist eine hamburgische Privatbank und besteht seit 1921. Das gekaufte Gold wird in einem Hochsicherheitstresor außerhalb der Bank verwahrt und ist nach Aussagen der Sutorbank als Sondervermögen deklariert und somit insolvenzsicher.

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