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Abgeltungssteuer

Was ist die Abgeltungssteuer?

Die Abgeltungssteuer, die am 1.1.2009 in Deutschland eingeführt wurde, ist eine Quellensteuer. Das heißt die Besteuerung der Kapitaleinkünfte wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne findet direkt an der Quelle statt: bei der Bank, bei der Fondsgesellschaft oder den Plattformen für Kapitalanlageprodukte.(Bei inländischen Stellen)


Wie hoch ist die Abgeltungssteuer?

Sie beträgt 25 % plus Soli = 26,38 % wenn Kirchensteuerpflicht besteht, erhöht sie sich noch um den Kirchensteueranteil.


Wie ist der Werbungskostenabzug geregelt?

Der Werbungskosten-Pauschbetrag und der Sparerfreibetrag sind jetzt in einem Sparerpauschbetrag zusammengefasst. Dieser beträgt 801 EUR bzw. für Verheiratete bei Zusammenveranlagung 1.602 EUR. Als Anleger können Sie bei den Kapitalerträgen keine Werbungskosten, wie z.B. Depotgebühren, mehr absetzen. Abgeltungssteuer wird erst dann erhoben, wenn der Pauschbetrag überschritten ist.


Hat die Abgeltungssteuer nur Nachteile?
  • Kapitalanleger, mit einem Steuersatz über 25% zahlen zukünftig nur noch maximal 25% + Soli + ggf. Kirchensteuer. Sie sparen durch die neue Abgeltungssteuer zukünftig Steuern. Das betrifft aber nur Kapitalanleger, die ihr Kapital in festverzinslichen Wertpapieren oder Festgeld anlegen. Anleger von Aktien oder Investmentfonds zahlen hier mehr Steuern
  • Steuerpflichtige deren persönlicher Steuersatz unter 25% liegt, können in der Steuererklärung die Kapitalerträge angeben und werden durch die neue Abgeltungssteuer nicht benachteiligt. Sie erhalten hierfür von ihrer Bank oder Kapitalanlagegesellschaft eine entsprechende Bescheinigung über ihre Kapitalerträge. Durch eine Günstigerprüfung vom Finanzamt, wird sicher gestellt, dass kein höherer Steuersatz als der persönliche angesetzt wird. Eventuell zuviel bezahlte Abgeltungssteuer wird zurückgezahlt.

Welche Kapitalanlagen sind von der Abgeltungssteuer betroffen?

Anlageform

Zinsen/Mieten

Dividenden

Kursgewinne

Aktien

 

x

x

Festverzinsliche Wertpapier

x

 

x

Aktienfonds

 

x

x

Rentenfonds

x

 

x

Geldmarktfonds

x

 

x

Dachfonds

x

x

x

Mischfonds

x

x

x

Offene Immobilienfonds

x

 

x

AS-Fonds

x

x

x

Hedgefonds

x

x

x

Steueroptimierte Rentenfonds

x

 

x

Private-Equity-Fonds

 

x

x

Zertifikate

x

 

x

Fondssparpläne

x

x

x

VL-Verträge

x

x

x

Bausparverträge

x

 

 

REITs

 

x

x

Sparbuch

x

 

 

Festgeld

x

 

 

Sichteinlagen

x

 

 

Wie sind Investmentfonds von der Abgeltungssteuer betroffen?

Sämtliche Ausschüttungen und ausschüttungsgleiche Erträge unterliegen der Abgeltungssteuer. Ebenso Kursgewinne für Fondsanteile, die nach dem 1.1.2009 erworben wurden. Für Sie bedeute das, dass auch Kursgewinne bei Umschichtungen zu einer Steuerlast führen. Um dies zu vermeiden, sind bestimmte Maßnahmen zu treffen.


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